HISTORIEDie Historie von A. Jansen B.V. beginnt 1971 mit der Entscheidung von Herrn A. Jansen, in Gerwen ein eigenes Unternehmen zu gründen. Der Ankauf eines gebrauchten Hubladers bildet den Grundstein für ein gesundes, schnell wachsendes Unternehmen.
Anfangs häufig als Subunternehmer und später auch als Generalunternehmer macht sich die A. Jansen B.V. während der 70er Jahre einen Namen als zuverlässiger, fachkundiger Betrieb, der bei Nacht und Nebel für seine Kunden bereitsteht. Um die einzelnen Unternehmensaktivitäten klarer darzustellen, werden die Aufgaben des Betriebs in einer separaten B.V. untergebracht: A.C.I. Jansen Aannemer van Grondwerken en Machineverhuur B.V.
Die starke Zunahme der Aktivitäten führt zu einer immer größeren Nachfrage nach Transportkapazitäten. Obwohl diese Kapazitäten innerhalb der einzelnen Unternehmensbereiche vorhanden sind, wird es notwendig, die Transportaktivitäten ebenfalls in einer eigenen B.V. zu bündeln. Auf diese Weise entsteht 1978 die A. Jansen Transport B.V.
Anfang der 80er Jahre schließt A. Jansen B.V. einen langfristigen Vertrag mit N.V. RAZOB für die Durchführung sämtlicher Geländearbeiten auf der Deponie. Dieser Vertrag bildet eine wichtige Grundlage für das Wachstum des Betriebs in den nächsten Jahren.
Mit der Zunahme des Anteils von Abbrucharbeiten und dem damit in Zusammenhang stehenden Abtransport von freigesetzten Bauabfällen bzw. von freigesetztem Bauschutt an den Unternehmensaktivitäten wächst auch das Interesse an der Wiederverwendung von Materialien. Diese Entwicklung geht mit dem allgemein immer größer werdenden Interesse am Umweltschutz in der Gesellschaft einher. Dies führt dazu, das A. Jansen B.V. Anfang der 80er Jahre in Helmond eine zweite Niederlassung eröffnet, in der das Unternehmen eine Steinbrecheranlage einrichtet und als einer der Pioniere in Südholland auf dem Markt für sekundäre Rohstoffe tätig wird, zunächst unter dem Namen Helmond Recycling B.V. und später als Jansen Recycling B.V.
Mitte der 80er Jahre wird die Niederlassung in Gerwen für das sich schnell ausbreitende Unternehmen zu klein, so dass dringend ein neuer Betriebsstandort gesucht wird. Diesen findet man in Nuenen an De Huufkes. Hier bleibt bis 2006 der Hauptsitz des Unternehmens.
Bis dahin werden ständig neue Entwicklungen auf den Markt gebracht. Neben der Verwendung von Schuttgranulaten als Tragschicht im Straßenbau erkennt A. Jansen B.V. die Möglichkeiten für den Einsatz dieser Materialien in der Betonindustrie. Im August 1986 eröffnet A. Jansen B.V. ihre erste Betonfabrik auf dem Industriegelände Ekkersrijt in Son. Damit wird gleichzeitig die Jansen Beton B.V. ins Leben gerufen. Da die Region Eindhoven der hauptsächliche Wirkungsbereich des Unternehmens ist, zeigt sich schon bald, dass Jansen Beton B.V. ihre Kunden am besten bedienen kann, wenn auf beiden Seiten von Eindhoven eine Betonfabrik vorhanden ist. 1989 wird daher eine zweite Betonfabrik auf dem Gelände der Steinbrecheranlage in Helmond eingerichtet.
Was für den Betonmörtel gilt, trifft auch für Bauabfälle und Bauschutt zu. Um dem regionalen Markt gute Dienste leisten zu können, wird es für sinnvoll befunden, neben einer Steinbrecheranlage in Helmond gleichzeitig über einen Einsammelstandort nördlich von Eindhoven zu verfügen. Dieser Standort wird 1992 in einer alten Steinfabrik an der Mispelhoefstraat in Eindhoven gefunden. Bis 2007 dient diese Anlage als zweite Niederlassung der Jansen Recycling B.V. - zunächst ausschließlich mit Einsammelfunktion, später ausgestattet mit einer eigenen Steinbrecheranlage, Bodenprobenbank und (Vor-)Sortieranlagen.
Die Anfangszeit der 90er Jahre ist wieder von der Entfaltung neuer Aktivitäten geprägt. Gute Kontakte mit der weltweit vertretenen Pioneer Beton führen 1992 zur Gründung der Jansen Verhuur B.V. Von ihrer Niederlassung in Amsterdam aus betreut dieser neue Unternehmensbereich den Transport von Betonmörtel aus drei Betonfabriken der Pioneer Beton (später Hanson Beton) an Dritte. Später werden diese Aktivitäten um die Vermietung von Betonpumpen erweitert und gleichzeitig werden Betonmischer an andere Betonfabriken überall in den Niederlanden vermietet.
Die Aktivitäten der A. Jansen B.V. im Bereich Erd-, Straßen- und Wasserbau – der Bereich, aus dem sich der Betrieb entwickelt hat – werden zu Beginn der 90er Jahre durch die Betriebsübernahme der De Bont B.V. Wegenbouw in Veldhoven erweitert. Dieses renommierte Unternehmen führt seine Aktivitäten bis zum Jahr 2006 unter eigenem Namen weiter, bevor es zusammen mit A.C.I. Jansen Aannemer van Grondwerken en Machineverhuur B.V. in der heutigen Jansen Infra B.V. aufgeht.
Der Fall der Berliner Mauer im Jahre 1989 läutet für A. Jansen B.V. den Beginn einer Zeit starken Wachstums außerhalb der Niederlande ein. 1996 lässt sich A. Jansen B.V. unter dem Namen Jansen Beton- und Granitwerke GmbH im deutschen Meißen in der Nähe von Dresden nieder. Neben der Betreibung eines Granitsteinbruchs ist das deutsche Unternehmen zurzeit in der Produktion von Betonwaren tätig.
Die späten 90er Jahre sind durch autonomes Wachstum geprägt. Änderungen in der (Umwelt-)Gesetzgebung haben zum Ziel, das Abkippen von Abfällen zunehmend einzuschränken. A. Jansen B.V. greift dieser Entwicklung vor, indem sie die Aktivitäten der Jansen Recycling B.V. 1996 um eine moderne, im Gebäude aufgestellte extraktive Reinigungsanlage erweitert, die verunreinigte Erde, Siebsand, Klär-, Sinkkasten- und Mahlschlamm sowie Flugsand in großem Umfang zu Sand verarbeiten kann, der sich als Zuschlagstoff in der Beton- und Betonwarenindustrie eignet.
Erst Anfang des 21. Jahrhunderts beschließt A. Jansen B.V., sich erneut auf den Übernahmepfad zu begeben. Innerhalb kurzer Zeit werden die Betriebe Brekelmans Transport B.V., Kwinten GWW B.V., Basters Kraanverhuur B.V. und Transportbeton Eindhoven B.V. als separate Unternehmensbereiche in die A. Jansen B.V. integriert. Die Aktivitäten der Brekelmans Transport B.V. und der Transportbeton Eindhoven B.V. werden bis zum heutigen Tag unter diesen Firmennamen durchgeführt. Die Aktivitäten der Kwinten GWW B.V. werden in A.C.I. Jansen Aannemer van Grondwerken en Machineverhuur B.V. (heute Jansen Infra B.V.) integriert. Die Aktivitäten der Basters Kraanverhuur B.V. werden unter dem Namen Jansen Kraanverhuur B.V. fortgesetzt, erweisen sich jedoch nicht als wertvolle Ergänzung des Dienstleistungspakets der A. Jansen B.V. Daher wird dieser Unternehmensbereich 2006 verkauft.
Neben den Betriebsübernahmen wird zu Beginn des 21. Jahrhunderts auch ein neuer Unternehmensbereich gegründet: Jansen Betonwaren B.V. Anfänglich vom Standort der Jansen Beton B.V. in Son aus operierend, produziert dieser Betriebszweig legioblock® in großer Menge, die reißenden Absatz auf dem Markt findet. Die Nachfrage nach diesem relativ neuen Produkt ist so groß, dass sie den Bau einer separaten, automatischen Produktionsstraße rechtfertigt. Diese Produktionsstraße entsteht in Helmond in der Nähe des Betriebsgeländes der Jansen Recycling B.V., so dass die Rohstoffe für die Produktion (gereinigter Sand und Schuttgranulat) in optimaler Entfernung zur Verfügung stehen. Im Laufe der Zeit wird das Betonwaren-Sortiment um immer mehr neue Produkte erweitert. Gleichzeitig wird eine klein angelegte Produktion von legioblock® in Amsterdam gestartet.
Der Erfolg im Betonwarensektor lässt bei A. Jansen B.V. 2003 den Entschluss reifen, das Unternehmen der Unibeton B.V. in Zeewolde zu übernehmen, das zu dieser Zeit vor allem Pfähle produziert. Die Aktivitäten dieses Unternehmens werden unter dem Namen Jansen Beton Zeewolde B.V. fortgesetzt. Innerhalb kurzer Zeit wird das Sortiment an lieferbaren Betonprodukten erheblich erweitert, u. a. um die legio®-Produkte. Gleichzeitig entsteht an diesem Betriebsstandort eine dritte Betonfabrik. Neben Südholland ist nun auch Midden-Nederland ein wichtiger Wirkungsbereich der A. Jansen B.V.
Aufgrund des starken Wachstums des Betriebs kämpft der Hauptsitz der A. Jansen B.V. in Nuenen bereits seit geraumer Zeit mit einem strukturellen Platzmangel. 2005 hat diese Situation ein Ende: das Unternehmen beschließt, seine Aktivitäten von Nuenen auf ein neues Betriebsgelände in Son zu verlegen. Am Standort einer alten Steinfabrik richtet A. Jansen B.V. ihren neuen Hauptsitz ein, eine neue Unterkunft für den zentralen Wartungsdienst, einen Produktionsstandort für die Jansen Betonwaren B.V. und einen Verarbeitungsstandort für die Jansen Recycling B.V. Mit der Einrichtung eines Verarbeitungsstandortes der Jansen Recycling B.V. nach Son wird die Niederlassung in Eindhoven frei.
Der Umzug des Hauptsitzes der A. Jansen B.V. von Nuenen nach Son geht mit der Zusammenlegung von Jansen Verhuur B.V. und A. Jansen Transport B.V. zu Jansen Transport & Verhuur B.V. einher.
Da der "alte" Hauptsitz in Nuenen frei geworden ist, bietet sich für die Brekelmans Transport B.V. die Gelegenheit, ihre Platzprobleme angesichts der Lage in einem Wohngebiet in Geldrop zu lösen. Nach einem internen Umbau bezieht die Brekelmans Transport B.V. 2007 den Standort in Nuenen.
Mit einem modernen Wagen- und Maschinenpark, sachkundigem und motiviertem Personal und modernen Betriebsstandorten ist A. Jansen B.V. gut für die Zukunft gerüstet. Eine Zukunft, der das Unternehmen mit Zuversicht entgegenblicken kann. Es ist diese Zuversicht, die das Unternehmen auch seinen Kunden vermitteln möchte. A. Jansen B.V. - ein guter Anfang ist ein gutes Fundament!
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