Antonov Legioblock

Die Legioblöcke van A. Jansen B.V. aus Son werden seit Mai 2018 als Schutzwand an einem Krisenstandort im Nahen Osten eingesetzt. Dieser Auftrag ist ein umfangreiches Projekt, für das eine sorgfältige Vorbereitung erforderlich war. Weil die Betonblöcke zu schwer für den Lufttransport sind, wurde nach einer alternativen Transportlösung gesucht. Ein beeindruckender Transport mit einem Flugzeug vom Typ Antonov für die mobile Legioblockfabrik.

Die gesamte Produktion auf großer Fahrt
Die komplette Produktion wurde vor Ort mit lokalen Rohstoffen und Zement beliefert. Dafür wurden unter anderem gut 40 Schalungsformen (für die Herstellung der Blöcke), eine mobile Betonanlage auf einem LKW-Chassis, ein Silo und sechs 20-Fuß-Container angeschafft. Am 19. März wurde die gesamte Ausrüstung mit einem Gewicht von ca. 90 Tonnen mit einer Antonov vom Flughafen Lüttich aus abtransportiert. Eine große Kolonne aus sechs LKW hatte sich für den ersten Teil der Reise von Son nach Lüttich auf den Weg gemacht. Ab Lüttich übernahm dann Antonov Airlines den Transport zum Zielort.

Produktion und Aufbau am Standort
Am Standort hat ein Vorarbeiter von A. Jansen B.V. die Produktion von Legioblöcken mit lokalen Mitarbeitern aufgebaut. Dadurch war es möglich, die 400 m lange Wand in weniger als drei Monaten zu produzieren. Diese Mauer aus stapelbaren Legioblöcken wurde aus etwa 1.000 Blöcken aufgebaut und mit einem besonderen Fundament ausgestattet.

Verstärkte Mauern
Weil sich die Basis in einem erdbebengefährdeten Gebiet befindet, war es erforderlich, die Mauern zusätzlich zu verstärken. Dazu hat Jansen entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Legioblöcke wurden auf einem gegossenen Fundamentstreifen aufgestellt. Darüber hinaus wurden Stahlverankerungen in das Fundament eingegossen, an denen Zugstangen aus Stahl befestigt wurden. Sie sorgen dafür, dass die Wand erdbebensicher ist.

 

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